<a href="/de/">Arbeitsgruppe Rinderanspannung</a>

Genickjoch

Genickeinzeljoch

Besteht aus einem Jochholz welches mittig eine Ankopplungsmöglichkeit für die Last vorsieht (Eisenring, Eisenbügel, Seil, Leder; Fixation mit Jochnagel).

An den Enden befinden sich die Auflageflächen für das Holz im Genick der Tiere, diese Wölbung muß individuell ausgearbeitet und sorgfältig glatt geschliffen werden.

Einkerbungen für die etwa 2m langen Riemen mit denen dieses Joch befestigt wird finden sich auf beiden Seiten neben der Auflagefläche; die eigentliche Fixierung dieses Jochs geschieht an den Hörnern, wobei die Riemen durchaus auch mehrfach über die Stirn laufen bevor sie mit einem (halben) Webeleinstek an einem am Joch vorstehenden Holzzapfen verknotet werden; um die Gefahr von Druckstellen zu mindern, werden teilweise sogenannte Jochkissen unterlegt; diese liegen auf dem Genick, der Stirn und/oder sogar unter den Hörnern, sind mehr oder weniger dick gepolstert und von lokal unterschiedlicher Form; teilweise dienen die Stirnpolster gleichzeitig der Fliegenabwehr und sind dafür mit Lederfransen bestückt.

Zum Herunterladen:

Genickdoppeljoch

Baskisches Genickjoch - französisches Baskenland

Natascha Lenkeit-Langen hat uns freundlicherweise die folgenden Bilder zur Verfügung gestellt