World Draft Cattle Symposium 2027

World Draft Cattle Symposium 2027
Internationales Symposium zur Zugrinderarbeit 2027

Internationales Symposium zur Zugrinderarbeit 2027

Aufruf zur Einreichung von Beiträgen

Vom 16. bis 17. Januar 2027 veranstaltet das Freilichtlabor Lauresham, Teil des neugestalteten und stark erweiterten UNESCO-Welterbes Kloster Lorsch, das nächste World Draft Cattle Symposium (Welt-Symposium zur Zugrinderarbeit).

Nach dem großen Erfolg des Symposiums im Jahr 2024 liegt der Schwerpunkt 2027 verstärkt auf dem praktischen Einsatz von Zugrindern weltweit und unter den Bedingungen des 21. Jahrhunderts sowie auf der Dokumentation und Bewahrung des damit verbundenen Fach- und Erfahrungswissens.

Das Symposium bringt Menschen aus Praxis, Ingenieurwesen und Wissenschaft zusammen, um Erfahrungen und bewährte Verfahren auszutauschen und gemeinsam neue Ansätze für das Verständnis, die Ausbildung und den Einsatz von Zugrindern zu erörtern. Ein besonderes Anliegen ist es, praktische Fertigkeiten sowie traditionelles, mündlich überliefertes Wissen zur Zugrinderarbeit zu dokumentieren, weiterzugeben und für die Zukunft zu bewahren.

Das Symposium findet online statt, um eine möglichst breite internationale Teilnahme zu ermöglichen. Bei der Gestaltung legen wir besonderen Wert auf Zugänglichkeit und aktive Beteiligung, insbesondere für Landwirt:innen und landwirtschaftliche Gemeinschaften im Globalen Süden.

Gesucht werden Beiträge unter anderem zu folgenden Themen:

  • Bewirtschaftung von Ackerflächen und Fruchtfolgesysteme
  • Einsatz von Zugrindern im Gemüsebau
  • Forstwirtschaft und Holzrückung
  • Transport
  • Einsatz von Rindern in der tiergestützten Therapie
  • Aufbau von Netzwerken und Gemeinschaften
  • Praktische Fertigkeiten, Erfahrungswissen und mündliche Überlieferungen
  • Verhalten von Rindern

Bitte senden Sie eine Kurzfassung Ihres Beitragsvorschlags mit maximal 250 Wörtern an Claus Kropp:

Claus Kropp,  

Einreichungsfrist: 10. September 2026

Hinweis für ausgewählte Beiträge:

Für alle angenommenen Beiträge wird vorab ein 15-minütiger Videovortrag aufgezeichnet. Die Videos werden den Teilnehmenden bereits vor dem Symposium zugänglich gemacht.

Während des Symposiums stehen daher nicht die Vorträge selbst, sondern die gemeinsame Diskussion, der Erfahrungsaustausch und die Vertiefung der vorgestellten Themen im Mittelpunkt.